Willkommen zu einer Entdeckertour durch die Geschichte des Weinanbaus zwischen Berlins Mitte und Berlin-Pankow!
„Berlin kann auch Wein“, so das Motto unserer Entdeckertour zur 700jährigen Geschichte des Weins in Berlin und Brandenburg.
„Man sieht nur, was man weiß.“
Theodor Fontane (1819 – 1898)
Wir wandern gemeinsam von der Weinstraße zum Weinbergsweg.
Wir spazieren entlang der sogenannten Barnim-Hangkante. Diese Hangkante ist kein Absturzweg! Sie bezeichnet nur den nördlichen Rand des Eiszeitgeschiebes aus dem hohen Norden, das hier vor tausenden von Jahren zum Stehen kam.
Die südliche Hangkante heißt Teltow, die nördliche Barnim, und dazwischen liegt das Urstromtal der Spree.
Wandern Sie mit Hilfe ihres Smartphones und des QR-Codes von der Weinstraße (1) zum Weinbergsweg (15). Lesen, hören und schauen Sie, wie sich diese Orte bis heute entwickelt haben.
Zusätzlich können Sie über zehn weitere Orte im Zentrum der Stadt (A-J) Spannendes zur Berliner Weingeschichte erfahren.
Vorab schon mal Allgemeines zum Weinanbau in Berlin:
In den Jahren nach 1200 wurde begonnen, entlang der Barnim-Hangkante Wein anzubauen, da die Hänge des Barnims dafür günstige klimatische Bedingungen boten. In Nordeuropa gab es damals eine sogenannte Warmzeit. Das heißt, ein Weinstock konnte auch in Berlin gut gedeihen.
Berliner und Cöllner Ackerbürger, die das notwendige Kapital zur Verfügung hatten, kauften Flächen an den Hängen des Teltow und Barnim, um Rebstöcke zu setzen. Da Wein zu trinken bekömmlicher und gesünder war als das Wasser aus der Spree, war der Absatz gesichert. Im Jahr 1565 gab es 96 Weinberge bzw. Weingärten um und in Berlin.
Die Weinbauern haben Wegmarken in die Berliner Geschichte gesetzt. Bis heute haben sich Namen für einige Straßen erhalten.
Diese erklären sich aber heute kaum noch von selbst.
Lassen Sie sich bei Ihrer Tour unter dem Motto „Berlin kann auch Wein“ davon überzeugen, dass die Berlin-Geschichte mit der Geschichte des Weinanbaus ebenso verbunden ist wie mit der des Bierbrauens, wenngleich die Weingeschichte bei weitem nicht so populär ist.
